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02.02.2012 - Duale Ausbildung hat sich bewährt - 210 Absolventen erhielten Zeugnisse
Mit den ausgezeichneten Absolventen freuten sich Josef Haselbeck, Maria Haucke, (erste Reihe, Erster und Zweite von links)
Hans Graf (dritte Reihe, links) und die Schulleiter Johann Cikanek und Elisabeth Wittmann (erste und zweite Reihe, jeweils rechts)
Ein letztes Mal war am Freitag in der Turnhalle der Berufsschule II die Abschlussfeier für 210 Absolventen der Berufsrichtungen Wirtschaft, Gesundheit und kaufmännische IT-Berufe, bevor diese während des Umbaus ein Großraumbüro für die Lehrkräfte werden wird. Für dieses Mal aber wurde sie noch einmal herausgeputzt und der Unordnung einer Baustelle ein frühlingshaftes Blumengebinde und ein Blütenbogen um die Bühne dagegengesetzt.
Die Otto Glas Handels-GmbH freut sich mit Ihrem Auszubildenen Maximilian Huber über die erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung und gratuliert ganz herzlich dazu.
Verabschiedet wurde ein sehr guter Jahrgang, bei dem 99 Prozent der angetretenen Prüflinge den Abschluss bestanden, 30 davon sogar mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser. Neu war, dass diese zu ihrem Berufsschulzeugnis einen Staatspreis in Form einer Urkunde erhielten. Die beste Absolventin Tanja Richter, Industriekauffrau, ebm-papst Landshut GmbH, erhielt als einzige den Staatspreis der Regierung von Bayern, verbunden mit einer kleinen Geldprämie. Vom Zweckverband berufliche Schulen und dem Verein der Freunde und Förderer der Staatlichen Berufsschule II erhielten die 15 Besten der Ausbildungsberufe Buchpreise. Drei Buchpreise wurden verliehen an Absolventen mit den besten Englischzertifikaten (siehe Kasten).
Elisabeth Wittmann, stellvertrende Schulleiterin richtete ein großes Danke an alle, die an und für die Schule tätig sind und so den Erfolg möglich machten. Den Absolventen wünschte sie, dass sie offen blieben für das, was komme und daraus das Beste machten. Schulleiter Johann Cikanek betonte, wie sehr sich das duale Berufsbildungssystem bewährt und zu einem der weltweit erfolgreichsten Qualifizierungssyste entwickelt habe. Neben der fachlichen Ausbildung seien die heute so netwendigen überfachlichen Kompetenzen vermittelt worden, denn "insbesondere Sozialkompetenzen lassen sich auch inder Schulbank oder im Hörsaal einer Uni lernen, am besten aber immer noch in der Praxis". Es verdiene daher auch hohe Anerkennung, dass der Stadt und Landkreis Landshut als Träger des Zweckverbandes berfuliche Schulen Landshut mehr als 14 Millionen Euro in diese Schule investierten.
Grußworte sprachen Josef Haselbeck, stellvertretender Landrat, Maria Haucke, Stadträtin, und Hans Graf, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Niederbayern. Sie alle gratulierten den Absolventen und hoben hervor, dass diese als die erforderlichen Fachkräfte in der Wirtschaft willkommen seien, gerade in der Region Landshut, die zu den attraktivsten Wirtschaftsräumen unserer Landes zähle.
Auch die Schüler sprachen Dank aus: den Eltern, der Schule mit ihren Lehrkräften, dem Zweckverband und allen Ausbildern. Schülersprecher Fabian Dedekind unterstrich die tatkräftige Unterstützung aller und freute sich für die künftige Schülergeneration über ein "wunderschönes, neues Schulhaus".
Die Schülerinnen Daniela Tischler, Saxophon, und Kristina und Bianca Heindl, Gesang, setzten mit Heinrich Wannisch, Religionspädagoge, musikalische Akzente.
(Quelle: Landshuter Zeitung)

